Arminia Bielefeld ließ sich vor der Saison 2003/04 Philipp Lahm durch die Lappen gehen. Das erzählt der damalige DSC-Profi Ansgar Brinkmann bei ‚n-tv.de‘. Der heute 47-Jährige habe Trainer Benno Möhlmann eindringlich darauf aufmerksam gemacht, den 18-jährigen Außenverteidiger zu verpflichten. Der Coach war von Lahms Auftritten im Probetraining aber nicht begeistert. Vor allem die Kopfballschwäche monierte der Arminia-Trainer.

Brinkmann kann diese Entscheidung bis heute nicht begreifen: „Ich weiß wirklich nicht, was die damals gesucht haben. Wir hatten Spieler in Bielefeld, die konnten Kopfballduelle gewinnen. Wir hatten Spieler, die konnten grätschen. Aber dann gingen die Probleme los.“ Lahm zog es schließlich zwei Jahre lang zum VfB Stuttgart, ehe er beim FC Bayern eine Weltkarriere hinlegte. Am heutigen Samstag bestreitet der Weltmeister gegen den SC Freiburg seine letzte Partie für die Münchner.