Arminia Bielefeld bemüht sich um eine dauerhafte Anstellung von Konstantin Kerschbaumer. Sportgeschäftsführer Samir Arabi sagt im ‚Westfalen-Blatt‘, der Zweitligist werde „alles tun“, um den Österreicher dem FC Brentford abzukaufen. Beim englischen Zweitligisten besitzt Kerschbaumer einen Vertrag bis 2019. An die Bielefelder ist er bis zum Saisonende verliehen. „Ich weiß ja, wie schwierig die Situation ist, weil wir auch schon 2016 versucht haben, ihn zu bekommen. Es war ein zähes Ringen, damals haben wir es nicht hinbekommen“, so Arabi.

Auf der Alm ist Kerschbaumer gesetzt. Bis Anfang November überzeugte der 25-Jährige im zentralen Mittelfeld, im Anschluss setzte Trainer Jeff Saibene ihn auf der linken Außenbahn ein. Kerschbaumer zahlte das Vertrauen seitdem mit vier Toren und zwei Vorlagen zurück. „Wir kämpfen wie die Löwen“, betont Arabi, der weiß: „Es wird schwer.“ Kerschbaumer selbst hält einen Verbleib in Ostwestfalen für möglich: „Ich fühle mich sehr wohl in der Mannschaft und in der Stadt.“