Nachdem der FC Arsenal in diesem Sommer mehr als 150 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben hat, wollen die Gunners im Wintertransferfenster nachlegen. „Wir müssen kurzfristig einige Dinge abwägen und herausfinden, wo wir in Zukunft reagieren müssen. Wenn also der Januar kommt, werden wir wieder proaktiv sein“, sagt Arsenal-Direktor Josh Kroenke gegenüber ‚BBC Sport‘.

Kroenke, dessen Vater Stan alleiniger Eigentümer der Gunners ist, nennt zudem die bittere 1:4-Niederlage im Europa League-Finale gegen Chelsea als Anstoß, aggressiver auf dem Transfermarkt zu agieren. „Vom Transferstandpunkt aus mussten wir unsere Strategie komplett überdenken, basierend auf den letzten 45 Minuten“, gibt er zu. Zuletzt wurde die Kritik lauter, Arsenal verpasse es seit Jahren, mit ausgabefreudigen Klubs wie Manchester City mitzuhalten. Die Zeit scheint laut Kroenke nun vorbei zu sein: „Wir freuen uns, das jetzt und in Zukunft weiter voranzutreiben.