Auf der Suche nach einem neuen Offensivspieler möchte sich Erzgebirge Aue in der dritten Liga bedienen. Martin Kobylanski (25) von Preußen Münster hat sich nach Informationen der ,Bild’ schon in Aue blicken lassen und steht in intensiven Verhandlungen mit den Veilchen. Wegen seines auslaufenden Vertrags ist Kobylanski für den Zweitligisten ablösefrei zu haben.

Mit zwölf Treffern und sieben Vorlagen trumpfte der 25-Jährige, der mit Vorliebe auf der Zehn zum Einsatz kommt, in der abgelaufenen Drittliga-Saison auf. Der Deutsch-Pole ist der Sohn von Ex-Bundesliga-Profi Andrzej Kobylanski und absolvierte seine fußballerische Ausbildung bei Energie Cottbus. Auch der Hallesche FC hat Interesse bekundet, zieht aber laut Sportchef Ralf Heskamp den Kürzen: „Wir müssen wohl damit rechnen, dass Martin in die zweite Liga wechselt.“