Vor der Verpflichtung von Kevin Kampl hatte Borussia Dortmund offenbar auch Ausnahmetalent Julian Brandt von Bayer Leverkusen im Visier. „Jeder weiß, dass wir ihn sowieso nicht hergeben“, weicht Bayer-Sportdirektor Rudi Völler auf entsprechende Nachfrage der ‚Rheinischen Post‘ aus, „aber Dortmund hat jetzt aus seiner sportlichen Notsituation heraus Kevin Kampl verpflichtet über eine Ausstiegsklausel von zwölf Millionen Euro. Was völlig in Ordnung ist. Auch wir waren an Kevin interessiert – aber erst im Sommer, da wäre er erheblich günstiger gewesen. Zusammen mit dem Gehalt war dieser Transfer für uns im Winter nicht machbar.“

Bis 2019 ist Brandt noch an Leverkusen gebunden. Immer mal wieder trudeln mehr oder weniger ernsthafte Anfragen für den Youngster bei Völler ein. Ein Verkauf des Offensivspielers ist allerdings kein Thema. Und auch ein Leihgeschäft spielt in den Planungen der Sportlichen Führung offenbar keine Rolle.