Kai Havertz blickt zwiegespalten auf seine Zeit als Jugendspieler bei Bayer Leverkusen zurück. „Mein Ansporn war es, Profi zu werden. Dafür musste ich früh viel zurücklassen – meine Freunde, mein Elternhaus in Aachen. Ich hatte wenig Zeit, um meine Jugend wie meine Altersgenossen zu genießen. Sonst wäre womöglich alles umsonst gewesen“, berichtet der 18-Jährige im Interview mit der ‚Bild‘.

Am morgigen Sonntag bestreitet Havertz gegen Schalke 04 bereits sein 52. Pflichtspiel für Bayer. „Es war ein guter Beginn für meine Profikarriere. Natürlich will ich mehr. Aber manchmal bringen einen auch die kleineren Schritte viel weiter“, erklärt der talentierte Linksfuß, dessen Vertrag im Leverkusen noch bis 2022 datiert ist.