Heiko Herrlich lässt sich aufgrund seines 2019 auslaufenden Vertrags bei Bayer Leverkusen nicht aus der Ruhe bringen. „Ich habe Jonas Boldt (Sportchef, Anm. d. Red.) gesagt: Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr jemanden habt, der es besser machen kann, müsst ihr den holen. Das gilt doch für jeden Posten. Wie kann ich denn sonst den Spielern vorbeten, dass das, was vorne auf dem Trikot steht, der Verein, wichtiger ist als das, was hinten draufsteht, wenn ich es selbst nicht vorlebe?“, erklärt der Trainer im ‚kicker‘, „entscheidend ist am Ende immer nur die Rückendeckung im Klub. Und wenn die in einer schwierigen Phase nicht da sein sollte, möchte ich auch nicht noch drei Jahre Vertrag haben. Jobzufriedenheit ist mir sehr wichtig.“

Aufgrund einer Sonderklausel könnte sich Herrlichs Vertrag automatisch verlängern: „Ich habe kein Problem damit, eine leistungsabhängige Option in einen Vertrag. Der Vertrag mit Leverkusen verlängert sich, wenn wir in die Champions League kommen. Bayer hat gut verhandelt, und die Option ist auch für mich okay.“ Sportchef Boldt fasst die Einstellung seines Trainers zusammen: „Heiko tickt da anders.“