Rudi Völler hat Heiko Herrlich vor der über ihm hereinbrechenden Kritik in Schutz genommen. Der Sportchef von Bayer Leverkusen mahnt im ‚kicker‘: „Wissen Sie, was ich seltsam finde? Wir haben nach zwei Spieltagen sieben Mannschaften, die gar keinen oder erst einen Punkt haben. Und ausgerechnet unser Trainer, der es in der vergangenen Saison erstklassig gemacht hat, steht so in der Kritik?“ Bayer hatte zum Saisonstart mit 0:2 bei Borussia Mönchengladbach verloren, ehe auch die Heimpremiere gegen die VfL Wolfsburg (1:3) in die Hose ging.

Völler ergänzt: „Kritik ist okay, ja, sie ist sogar teilweise berechtigt. Er hat ein paar Entscheidungen getroffen, die würde er heute vielleicht nicht mehr so treffen. Aber dass er deshalb zur Disposition stehen soll? Nach zwei Spieltagen? Und dann nur der Trainer von Bayer Leverkusen? Es gibt auch andere ambitionierte Teams, die nicht gepunktet haben! Diese Hysterie nervt. Ein Fazit nach zwei Spieltagen? Vielleicht nach fünf oder sechs Spielen. Aber doch nicht jetzt.“ Nach der Länderspielpause muss die Werkself beim FC Bayern antreten.