Leonardo Bittencourt vom SV Werder Bremen wehrt sich gegen die Bezeichnung „Wandervogel“. Auf entsprechende Nachfrage des ‚Sportbuzzer‘ erwidert der von der TSG Hoffenheim an die Weser verliehene Offensivspieler: „Das kommt vielleicht so rüber, aber ich sammele diese Stationen nicht. Es gab immer sportliche Gründe. So viele verschiedene Vereine, Verantwortliche und Strukturen kennengelernt zu haben hat mich jedenfalls enorm weitergebracht.“

Bis zum Saisonende läuft Bittencourts Leihvertrag. Im Anschluss greift dem Vernehmen nach eine Kaufpflicht über sieben Millionen Euro, die allerdings nur im Fall des Klassenerhalt ihre Gültigkeit hat. Für den 25-jährigen Bittencourt ist Werder die insgesamt sechste Station. Seine Karriere hatte der gebürtige Leipziger einst bei Energie Cottbus begonnen.