Für Fredi Bobic war der Transfersommer als Sportdirektor von Eintracht Frankfurt in diesem Jahr reichlich kompliziert. Trotz der Abgänge von Leistungsträgern wie Lukas Hradecky, Kevin-Prince Boateng, Marius Wolf und Omar Mascarell sieht er die Mannschaft aber gut für die Saison gerüstet, wie er im Interview mit der ‚Welt‘ bestätigt:

Wenn bei uns einige Spieler im Schaufenster überragen, werden wir es nicht verhindern können, dass sie interessant sind für andere Klubs. Da sind wir als Eintracht Frankfurt neben einigen anderen Klubs manchmal gefühlt das Opfer. Das ist bitter. Aber wir akzeptieren das“, so Bobic, der die Eintracht gleichzeitig gut verstärkt sieht, „auch in Spieler, die die Zukunft des Klubs mitgestalten können. Sie haben Entwicklungspotenzial und erhalten von uns die Zeit, die sie brauchen.“ Unter dem neuen Trainer Adi Hütter stehen nach drei Bundesligaspielen bislang nur drei Punkte auf dem Konto.