Auch wenn Bayer Leverkusen in der noch jungen Amtszeit von Peter Bosz keinen Transfer getätigt hat, trägt der Kader der Werkself bereits die Handschrift des Niederländers. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, arbeitete der 55-Jährige bereits im Frühjahr 2017 zusammen mit dem damaligen Kaderplaner Jonas Boldt an der Zusammenstellung der Mannschaft. Bosz war als Nachfolger von Roger Schmidt unterm Bayer-Kreuz fest eingeplant, sagte den Leverkusenern dann jedoch spontan ab und ging zu Borussia Dortmund.

Dabei fand im Sommer 2017 durchaus ein personeller Umbruch in Leverkusen statt. Mit Hakan Calhanoglu, Ömer Toprak, Kevin Kampl, Chicharito, Admir Mehmedi, Kyriakos Papadopoulos, Aleksandar Dragovic und Danny da Costa verließen einige etablierte Spieler den Klub. Als Neuzugänge kamen Lucas Alario, Panos Retsos, Sven Bender und Dominik Kohr. Statt Bosz heuerte Heiko Herrlich bei der Werkself an. Nach dessen Entlassung übernahm nun Bosz.