Roman Bürki hat nicht damit gerechnet, dass Borussia Dortmund so schnell das neue System von Peter Bosz umsetzen kann. „Ich bin selbst überrascht, wie gut es schon klappt. In der Vorbereitung hatten wir vielleicht noch nicht das hundertprozentige Vertrauen in dieses neue System. Auf einmal hat es dann ‚klick‘ gemacht, nachdem wir es jeden Tag trainiert hatten“, gibt der BVB-Schlussmann gegenüber dem ‚kicker‘ zu Protokoll.

Der größte Unterschied zu Thomas Tuchel ist, dass der Bosz die Abwehrreihen deutlich höher stehen lässt. „Ich stehe selbst relativ hoch, auch als Anspielstation, damit der Ball nicht immer in den eigenen Strafraum gespielt werden muss. So wird das Kommunizieren mit den Innenverteidigern wieder leichter. Bei ihnen – und vielleicht noch bei den Außenverteidigern – kann ich mir angesichts der enormen Lautstärke in deutschen Stadien noch Gehör verschaffen, bei Mittelfeldspielern ist das ungleich schwieriger.