Hans-Joachim Watzke betont, dass sich Borussia Dortmund auch von Peter Bosz getrennt hätte, wenn Peter Stöger das Angebot ausgeschlagen hätte. „Wir müssen uns darum kümmern, dass Borussia Dortmund wieder zu alter Stärke findet. Wir sind zuversichtlich, dass uns das mit Peter Stöger gelingen kann“, ist sich der Vorstandsvorsitzende gegenüber der ‚Sport Bild‘ sicher und erklärt: „Nachdem Michael und ich uns ausgetauscht hatten, war er (Stöger, Anm. d. Red.) für uns in der aktuellen Situation die erste Option. Hätte Peter Stöger aus nachvollziehbaren Gründen gesagt, dass der Trainerposten bei uns für ihn aktuell nicht infrage kommt, hätten wir uns eine andere Alternative überlegt.

Stöger erhielt beim BVB einen Vertrag bis zum Jahresende und streicht bis dahin stolze drei Millionen Euro Gehalt ein. Für den Anschluss wollen die Schwarz-Gelben Julian Nagelsmann in Hoffenheim loseisen. In Stein gemeißelt ist die Wachablösung aber noch nicht. „Ich kann versichern, dass wir uns mit niemandem einig sind“, so Watzke, „es gibt momentan nur eine Situation, mit der wir uns gerade beschäftigen – wie wir wieder in die Erfolgsspur kommen. Alles andere ist nebensächlich. Wir haben mit Peter Stöger eine klare Absprache, die ist zwischen allen Beteiligten sauber kommuniziert. Peter weiß, wie wir denken. Es ist gerade eine schwierige Situation, aber ich wehre mich, ihn als Notlösung zu bezeichnen. Wie es im Sommer weitergeht, werden wir sehen.