Roman Bürki lässt sich von Gerüchten um potenzielle neue Konkurrenten im Kampf um die schwarz-gelbe Nummer eins nicht aus der Ruhe bringen. Angesprochen auf Spekulationen, Borussia Dortmund zeige Interesse an Timo Horn (1. FC Köln) oder Kevin Trapp (Paris St. Germain), sagt der Schweizer Keeper in der ‚WAZ‘: „Ich habe immer jemanden beim BVB – Herrn Zorc, den Trainer oder die Torwarttrainer –, der auf mich zukommt und direkt sagt: Das ist völliger Quatsch, du musst das nicht glauben. Am Montag zum Beispiel hat der BVB-Präsident direkt Bezug auf das Mediengerücht rund um Kevin Trapp genommen. Ich bin schon so weit, dass ich es schaffe, diese Gerüchte, die zum Fußball einfach dazugehören, auszublenden und nicht an mich heran zu lassen. Und wie gesagt: Ein wenig Humor hilft.“

Zur neuen Saison wird der BVB mit Blick auf Roman Weidenfellers endenden Vertrag eine neue Nummer zwei holen. „Ich weiß nicht, ob das eine besser ist oder das andere. Das muss ich auch nicht entscheiden“, meint Bürki auf die Frage, ob er einen starken Konkurrenten oder eine klare Nummer zwei bevorzugt, „ich weiß nur: Überall, wo ich war, hatte ich einen Zweikampf. Ich bin nie zu einem Verein gekommen und war zu Beginn direkt die klare Nummer 1. Nicht in Zürich, nicht in Freiburg, nicht hier. Immer wollte ich mich unbedingt durchsetzen und habe das auch zum Glück geschafft.“ Bürkis Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2019. „Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als hier zu spielen. Ich fühle mich sehr wohl in dieser Umgebung und ich glaube, dass es bald eine Entscheidung geben wird“, so der 26-Jährige über die Verhandlungen um eine Verlängerung.