Gonzalo Castro (30) zeigt kein Verständnis für das Verhalten seines Teamkollegen Ousmane Dembélé (20). Angesprochen auf den streikenden Franzosen, erklärt der Mittelfeldspieler in der ‚Bild‘: „Er war immer da, hat eine überragende Saison gehabt. Und dann ist er auf einmal nicht beim Training. Wir waren geschockt, weil das auch für uns neu war. Ich habe so etwas in all den Jahren noch nicht persönlich erlebt. Er ist eine Bereicherung für jede Mannschaft, aber es gibt daneben eben auch noch ein paar andere Qualitäten, die man als Profi haben sollte.“

Castro schiebt nach: „Wenn das weiter in diese Richtung geht, dass ein Spieler sagt, ein anderer Verein will mich und deswegen trainiere ich hier nicht mehr – das wäre fatal für den Fußball, wenn Spieler einfach machen, was sie wollen. Dafür unterschreiben wir diese Verträge.“ Dembélé ist aktuell vom BVB-Training suspendiert, da er seinen Wechsel zum FC Barcelona erzwingen wollte. Dortmund beharrt auf eine Ablösezahlung in Höhe von 150 Millionen Euro.