Neu-Trainer Peter Stöger will die Kritik an der vermeintlich unattraktiven Spielweise von Borussia Dortmund nicht unkommentiert lassen. „Natürlich sehen wir spielerisch noch Potenzial nach oben“, zitiert die ‚WAZ‘ den Österreicher, der als Begründung nachliefert: „Ich will nichts schönreden, aber man spricht ja permanent davon, was in den vergangenen zwei, drei Jahren an Spielern verloren gegangen ist. Man kann nicht immer wieder gefühlt die besten Spieler an die besten Vereine abgeben und glauben, dass man das sofort mit Spielern, die diese Erfolge noch nicht haben, auffangen kann und es normal weitergeht.“

Stöger ist überzeugt, dass er beim BVB die richtige Marschroute vorgeben kann: „Man kann etwas entwickeln. Und das ist der Zugang, den wir haben.“ Dennoch wisse der 51-Jährige, dass es „Phasen gab, die fußballerisch attraktiver waren und wo man mehr Punkte gemacht hat.“ Aktuell sehe es „nicht optimal in allen Bereichen aus. Aber man hat das Gefühl, dass die Konsequenz und der Wille in der Mannschaft da sind, die Spiele zu gewinnen und sich da oben festzusetzen.“ Seit Stögers Amtsantritt haben die Dortmunder vier Siege, drei Remis und eine Niederlage verbucht.