Hans-Joachim Watzke lässt trotz aller Lappalien auf Sturmstar Pierre-Emerick Aubameyang nichts kommen. „Wir dürfen bei allen Ecken und Kanten – von mir aus auch Extravaganzen – eines nicht vergessen: dass Pierre-Emerick Aubameyang ein totaler Profi ist“, erklärt der Vorstandsvorsitzende von Borussia Dortmund gegenüber der ‚Welt‘, „mir gefällt nicht, wie er derzeit vom immer breiter werdenden deutschen Boulevard dargestellt wird, der ihn übrigens als erster vermissen wird, wenn er mal nicht mehr hier spielen sollte.

Vor rund einer Woche sorgte Aubameyang erneut für einen kleinen Skandal, als er gemeinsam mit seinem Vater Pierre und den Brüdern Willy und Cati im BVB-Mannschaftshotel im spanischen Marbella eingecheckt hatte. „Sollen wir seinen Vater etwa wegschicken? Wir müssen auch einmal ein bisschen die Mentalitäten anderer Länder berücksichtigen. Für jemanden aus einem anderen Kulturkreis als unserem wäre das eine schlimme Beleidigung gewesen. Schlimmer als wir deutschen Paragrafenreiter es uns vorstellen könnten“, so Watzke. Außerdem habe die Familie „niemanden gestört. Hier wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Pierre-Emerick ist, wie er ist.