Emre Can betrachtet seine Entscheidung aus dem Jahr 2013, vom FC Bayern zu Bayer Leverkusen zu wechseln, rückblickend nicht als Fehler. „Nein, definitiv nicht. Heute sieht man, dass es einfach die richtige Entscheidung war. Damals war es so: Pep Guardiola ist gekommen, und ich habe eine gute Vorbereitung gespielt unter ihm. Dann hatten wir ein sehr, sehr ehrliches Gespräch“, erläutert der Mittelfeldspieler im Interview mit ‚Sport1‘. Can begründet den Schritt nach Leverkusen: „Ich war sehr jung und für mich war wichtig, dass ich viel spiele. Er hat mir auch ehrlich gesagt: Ich kann dir jetzt nicht garantieren, dass du jede Woche spielen wirst. Dann habe ich die Möglichkeit in Leverkusen gesehen. Die haben auch Champions League gespielt. Für viele war es so gesehen ein Schritt rückwärts. Aber für mich war es ein Schritt vorwärts, weil ich in Leverkusen immer gespielt habe. Heute sieht man, dass es sich auf jeden Fall ausgezahlt hat.“

Ein Fehler sei der Abschied aus München nicht gewesen, betont der 24-Jährige: „Das würde ich nicht sagen. Ob die (die Bayern, Anm. d. Red.) einen Fehler gemacht haben, müssen sie selbst entscheiden.“ Ein Jahr später zog Can dann weiter zum FC Liverpool. Unter Jürgen Klopp ist der deutsche Nationalspieler gesetzt, könnte im Sommer aber ablösefrei wechseln. Juventus Turin gilt als Favorit. Über seine Zukunftspläne sagt Can: „Ich will ein Weltklasse-Spieler werden. Vielleicht einmal in der Weltauswahl stehen. Das wäre schön.“