Hertha BSC will auf dem Kapitalmarkt neues Geld einsammeln. Wie das Wirtschaftsmagazin ‚Capital‘ berichtet, sollen mit den 40 Millionen Euro aber keine neuen Spieler gekauft, sondern die US-amerikanische Investment-Gruppe KKR ausgezahlt werden. Das New Yorker Unternehmen war 2014 bei Hertha eingestiegen und hatte sich 9,7 Prozent der Klubanteile gesichert.

Zur Finanzierung des geplanten Stadionneubaus planen die Berliner einen sehr großen Aktien-Anteil an einen Investor zu veräußern. Die Minderheitsbeteiligung von KKR könnte dabei einen solchen Aktionär abschrecken. Der Haken an der Sache ist, dass der Investor vor vier Jahren rund 18 Millionen Euro für die Anteile gezahlt hat. Aufgrund des gestiegenen Werts wird der Rückkauf für die Hertha deutlich teurer. Neben dem geplanten Verkauf von Anleihen sollen auch Bankkredite zur Auszahlung aufgenommen werden.