Kerem Demirbay ist verärgert darüber, dass sich der Hamburger SV während der Leihe zu Fortuna Düsseldorf nicht ausreichend um ihn bemüht hat. „Speziell in meiner Zeit in Düsseldorf hat sich nie jemand aus Hamburg nach mir erkundigt. Wie es mir geht oder wie es läuft. Sie gaben mir nie das Gefühl, ihnen wichtig zu sein. Darum habe ich irgendwann den Entschluss gefasst, aus Hamburg wegzugehen“, erklärt der Mittelfeldspieler der TSG Hoffenheim gegenüber dem ‚kicker‘.

An fünf Treffern war Demirbay in acht Ligaspielen der laufenden Saison bereits beteiligt. Am Sonntag trifft er mit der TSG auf den HSV. „Das ist schon ein ganz besonderes Spiel für mich, für meine Familie, für meine Freunde. Am Ende geht es aber wie in jedem Spiel um die drei Punkte, die wir zu Hause behalten wollen“, beschreibt Demirbay seine Gemütslage. Lediglich 1,7 Millionen Euro hatten die Hoffenheimer im Juli für den ehemaligen Dortmunder Jugendspieler auf den Tisch gelegt – gemessen an seinen bisherigen Leistungen ein Schnäppchen.