Die TSG Hoffenheim und der FC Bayern liegen im Ablöse-Poker um Sandro Wagner offenbar noch ein Stück weit auseinander. Laut ‚Sport Bild‘ forderten die Kraichgauer anfangs 20 Millionen Euro, während die Münchner acht Millionen boten. Die Annäherung schreite nur langsam voran, eine Einigung sei dennoch zu erwarten. Anthony Ujah als potenzieller Nachfolger für den Stürmer soll derweil aus dem Rennen sein. TSG-Manager Alexander Rosen meint, auch eine interne Regelung ist möglich: „Es bestünde nicht die Notwendigkeit, unbedingt zu reagieren.“

Leihspieler Serge Gnabry soll zudem nicht in den Wagner-Deal verrechnet werden. Rosen betont: „Die beiden Personalien werden unabhängig voneinander behandelt. Bei Serge sind wir noch weit von einer Tendenz entfernt. Da spielen Faktoren eine Rolle, die sich noch verändern können.“ So ist noch offen, wer ab der kommenden Saison die Bayern coachen wird. Hoffenheim hofft auf eine Verlängerung der Gnabry-Leihe.