In den Augen von Max Eberl ist Borussia Mönchengladbach kein klassischer Ausbildungsverein. „Gegen den Ausdruck wehre ich mich. Wir sind ein ambitionierter Verein, der Spieler für den eigenen Erfolg entwickelt. Wenn wir einen Granit Xhaka für über 40 Millionen Euro verkaufen, ist es ein großer Erfolg“, erklärt der Manager im Interview mit der ‚Rheinischen Post‘, „aber das hat nichts damit zu tun, dass wir einen Spieler für Arsenal London ausgebildet haben, sondern, dass einer unserer Spieler auf dem europäischen Markt einen außergewöhnlichen Stellenwert erlangt hat.

Eberl fährt fort: „Wir haben unsere Grenzen, wir kennen unsere Identität – und aus der heraus gehen wir unseren Weg. Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass wir stolpern.“ Der 45-Jährige hat seit zehn Jahren das Zepter bei der Fohlenelf in der Hand und zieht ein positives persönliches Fazit: „Natürlich hat nicht jeder Transfer funktioniert. In der Summe denke ich, dass wir mehr geglückte als missglückte Transfers getätigt haben.