Max Eberl treibt die Entwicklung im Nachwuchsbereich Sorgenfalten auf die Stirn. „Es werden in den kommenden Jahren Probleme auf uns zukommen, wenn nicht mehr diese gierigen, jungen Spieler kommen, sondern verwöhnte Jungs, die nicht mehr kritikfähig sind, wenn das Leistungsprinzip nicht mehr Einzug hält bei uns, weil Kinder bei jedem kleinen Widerstand zu ihrem Berater rennen“, erklärt der Manager von Borussia Mönchengladbach gegenüber ‚Funke Sport‘.

Das Problem sieht der Funktionär aber nicht unbedingt bei den Spielern, sondern vor allem bei den Beratern: „Im Jugendbereich treten Menschen auf, die sich auch an Minderjährigen bereichern wollen. Man kann diese Menschen nicht von der Anlage verweisen, denn dann sprechen sie die Talente einfach im Internet an. Alle Vereine spüren, dass 12-, 13-, 14-Jährige kontaktiert werden. Auch die Eltern werden kontaktiert. Ihnen werden Urlaube oder Autos versprochen.