Der SC Freiburg muss doch keine vier Spiele auf Yoric Ravet verzichten. Wie der DFB offiziell bekanntgibt, wurde das Strafmaß nach der heutigen mündlichen Verhandlungen auf drei Spiele reduziert. Das vierte Spiel wurde zur Bewährung bis zum 31. März 2018 ausgesetzt. Sollte der 28-Jährige bis zu diesem Zeitpunkt eine weitere Rote Karte erhalten, muss er ein Spiel zusätzlich aussetzen.

Ravet wurde im Spiel gegen Borussia Dortmund des Feldes verwiesen, nachdem der Video-Schiedsrichter interveniert hatte. Der französische Neuzugang traf Marcel Schmelzer am Knöchel. „Herr Ravet spielt seit vielen Jahren im europäischen Fußball, war in drei verschiedenen Ländern aktiv und ist dabei nie durch eine Rote oder Gelb-Rote Karte negativ aufgefallen. Er gilt nachweislich als ein fairer Spieler. Das Gericht zweifelt zudem nicht daran, dass Herr Ravet mit seiner Aktion vorhatte, den Ball zu erobern und nicht Herrn Schmelzer zu verletzen und dass er sich bereits während und nach dem Spiel bei Herrn Schmelzer entschuldigt hat und dieser diese Entschuldigung auch schon angenommen hat“, begründet Hans Lorenz, der als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts die Verhandlung leitete, das Urteil.