Ramón Calderón, von 2006 bis 2009 Präsident bei Real Madrid, hat seine Einschätzung zu den Wechselgerüchten um Robert Lewandowski abgegeben. „Es gibt keinen Zweifel daran, dass Real ihn gerne haben möchte. Lewandowski hätte jeder gerne in seinem Team“, sagt Calderón in der ‚Bild‘. Über die Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge, der Pole werde definitiv in München bleiben, sagt der 66-Jährige: „Natürlich möchte er, dass Robert bleibt. Aber ich habe das so oft während meiner Zeit als Präsident gehört. Bei Cristiano Ronaldo betonten Manchester United und Sir Alex Ferguson stets, dass es keine Chance gäbe. Auch bei David Beckham war es so. Aber am Ende wird immer der Spieler über seine Zukunft entscheiden.“

Lewandowskis Beraterwechsel zu Pini Zahavi misst Calderón nicht allzu viel Bedeutung bei. „Er wird nicht der Schlüssel zur Lewandowski-Verpflichtung sein. Wenn Robert weg will, hat Bayern eigentlich keine Chance. Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, jemanden auf Biegen und Brechen zu halten“, ist sich Calderón sicher. Eine Preisregion schwebt dem Ex-Präsidenten auch vor: „Als ich Cristiano für 94 Millionen Euro geholt habe, meinte jeder, das wäre völlig verrückt. Mittlerweile gibt es kein Limit. Nach den letzten Transfers wird es schwierig werden, einen Top-Spieler unter 150 Millionen Euro zu holen. In diese Kategorie gehört Robert auch.“