Die beeindruckenden Leistungen von Aufsteiger FC Ingolstadt haben erwartungsgemäß auch ihre Kehrseite. Wie der ‚kicker‘ berichtet, könnte ein Trio der ‚Schanzer‘ Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz wecken. Dabei handelt es sich um die Aufstiegshelden Pascal Groß, Benjamin Hübner und Lukas Hinterseer. „Aktuell gibt es keine Anfragen. Wenn Angebote reinflattern, ist das ein Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Sportdirektor Thomas Linke, dass derzeit noch alles ruhig ist.

Dennoch gibt er sich nicht illusorisch: „Ich sehe uns nicht als Nabel der Welt. Wir sind nicht die Endstation für die meisten unserer Spieler. Wenn man sich entscheidet, auf junge Spieler zu setzen, dann muss man davon ausgehen, dass der eine oder andere mal wechseln will.“ Trotzdem ist der 45-Jährige davon überzeugt, die Kicker des FCI wissen, was sie in Ingolstadt haben. „Ich bin mir sicher, dass es sich jeder Spieler hier dreimal überlegt, ob er den Schritt zu einem anderen Verein machen will. Denn das Klima, das hier durch das Trainerteam und das Umfeld geschaffen wird, findet man nicht so häufig“, so Linke weiter. Erst vergangene Woche hatte sich der Kontrakt von Spielmacher Groß automatisch bis 2017 verlängert. Nach acht Spieltagen liegt der Bundesliga-Neuling auf einem beachtlichen sechsten Rang.