Markus Feulner verliert noch keinen Gedanken an das Ende seiner Karriere, das 2019, wenn sein Vertrag ausläuft, anstehen könnte. „Das entscheide ich dann. Momentan macht es Spaß, auf dem Platz zu stehen und zu spielen“, erklärt der Mittelfeldspieler des FC Augsburg, der mittlerweile für die zweite Mannschaft in der Regionalliga aufläuft, gegenüber dem ‚kicker‘. Dem Cheftrainer Manuel Baum, der ihn im Sommer degradiert hat, macht der 35-Jährige keinen Vorwurf: „Manuel Baum hat mir meine Situation damals erklärt. Es gab viele ältere Spieler in der Mannschaft, der Verein wollte den Kader umstrukturieren und verjüngen. Ich habe meine Rolle akzeptiert und meine Leistung im Training trotzdem gebracht. Ich wusste, dass ich im Verein geschätzt werde, und hege da keinen Groll.“

In der Regionalliga Bayern lief Feulner in der laufende Saison 14 Mal auf und erzielte dabei zwei Treffer. Nebenbei fungiert der frühere U21-Nationalspieler als Co-Trainer der U16. Eine Aufgabe, die er sich nach seiner Profikarriere widmen könnte: „Es macht Spaß. Mir geht es darum, reinzuschnuppern und die Arbeit als Trainer kennenzulernen, die Abläufe, das Drumherum. Ich schaue Trainer Yannic Thiel über die Schulter, bin bei Besprechungen und Videoanalysen dabei. Ich habe auch schon Teile des Trainings geleitet, kann aber nicht bei allen Einheiten und Spielen dabei sein, weil ich ja selbst noch spiele. Für mich ist das eine Findungsphase, demnächst will ich die Jugend-Elite-Lizenz machen.“