Rüdiger Fritsch hat die Entscheidung, Dirk Schuster zum SV Darmstadt 98 zurückzuholen, begründet. „Als Präsident und Präsidium sind wir an erster Stelle der Verantwortungskette. Als der Unschwung unter Torsten Frings nicht eintreten wollte, ist es spätestens nach dem Spiel in Aue logisch gewesen, sich in eine andere Richtung zu orientieren“, verteidigt der Lilien-Präsident auf der heutigen Pressekonferenz die Entscheidung, „Dirk Schuster wird, wenn überhaupt, nur eine minimale Anlaufzeit benötigen. Wir wissen, was wir bekommen und Dirk weiß, was er hier bekommt. Wir wollten keine Interimslösung. Wir wollten die größtmögliche Chance auf den Umschwung und schnelle Verbesserung. Da hat sich der Name Dirk Schuster herausgearbeitet.

Schuster selbst ist begeistert von der Chancen, wieder am Böllenfalltor zu arbeiten:
Der Anruf des Präsidenten hat das Herz sofort wieder anspringen lassen. Der Verein liegt mir natürlich weiterhin am Herzen. Ich sehe eine sehr gute Chance, den Verein in den kommenden Jahren im Profifußball zu etablieren. Es wird eine große Herausforderung, der Mannschaft die nötige Stabilität zu geben. Wir wollen viele Dinge von Torsten beibehalten, aber es kommen sicher auch zwei, drei eigene Ideen dazu. Ich habe mit Torsten gestern telefoniert. Er hat mir auch in der Trainerkabine eine Nachricht an der Flip-Chart hinterlassen. Er ist ein toller Mensch und hat hier sehr gute Arbeit geleistet.