Uli Hoeneß hat sich als Fan von Kylian Mbappé geoutet. Bei einem Interview auf der Münchner Finanzmesse MMM verriet der Präsident des FC Bayern: „Für Mbappé würde ich auch 100 Millionen bezahlen, aber dafür kriegt man wahrscheinlich nur das linke Schienbein.“ Paris St. Germain holte Mbappé für 135 Millionen Euro von der AS Monaco – die Ablöse kann samt Bonuszahlungen auf 180 Millionen Euro anwachsen. Eine Größenordnung, bei der die Münchner zwar aus finanzieller, nicht aber aus sportlicher Sicht mithalten können, wie Hoeneß einräumt. Anders als früher bekomme der Rekordmeister „nicht mehr jeden Spieler, den er haben möchte“.

Eine kuriose Anekdote gab Hoeneß dann auch noch zum Besten: „Mein Freund Pep (Guardiola, Anm. d. Red.) hat mir erzählt, was passiert, wenn er einen Spieler haben will, der 100 Millionen Euro kostet. Er sammelt ein paar Videos über den Spieler und fliegt zum Scheich. Dann gibt es ein opulentes Essen, man sieht sich die Videos an, und der Scheich überweist die Summe. Am nächsten Tag dreht der Scheich den Gashahn um ein paar Millimeter weiter auf, und er hat das Geld wieder drin.“