Jérôme Gondorf blickt mit Sorge auf die finanzielle Vergütung von Fußballprofis. „Wenn ich mir die Entwicklung der Gehälter anschaue, wird mir manchmal schwindlig. Im Vergleich zu normalen Berufen sowieso, da ist der Fußball mal ganz weit weg vom normalen Leben, aber auch innerhalb des Fußballs. Auch da geht die Schere zwischen den Topverdienern und dem breiten Rest immer mehr auseinander, was ich nicht gut finde“, erläutert der Profi des SC Freiburg im Interview mit der ‚Stuttgarter Zeitung‘.

Einen Lösungsvorschlag, um die explodierenden Gehälter einzudämmen, hat Gondorf auch parat: „Womöglich wäre eine Obergrenze angebracht, man könnte sich da vielleicht am US-Sport orientieren. Nach dem Muster vielleicht, dass nach den Top Drei jeden Teams bei der Mittelschicht eine Gehaltsgrenze gezogen wird. So könnte man auch wieder mehr Chancengleichheit herstellen.“