Jörg Neubauer stimmt nach dem feststehenden Sommerabgang von Leon Goretzka zum FC Bayern München versöhnliche Töne an. Wie der Berater des Mittelfeldspielers gegenüber dem ‚Immerhertha‘-Podcast der ‚Berliner Morgenpost‘ klarstellt, haben die Schalker Verantwortlichen und „insbesondere“ Manager Christian Heidel „überhaupt keinen Fehler gemacht. Sie haben sehr, sehr frühzeitig begonnen, mit uns zu sprechen, haben sehr, sehr nachhaltig deutlich gemacht, was man mit Schalke vorhat, was dort passieren soll. Sie haben auch vertraglich sehr, sehr große Anstrengungen unternommen, die es so auf Schalke noch nicht gegeben hat. Es ist einfach so, dass Leon abgewogen hat, wie er seine Situation sieht und wie er sie in der Zukunft sehen möchte.

Clemens Tönnies, der sich am vergangenen Wochenende vor allem persönlich enttäuscht zeigte, nimmt Neubauer die Aussagen nicht übel: „Er brennt und lebt für seinen Verein. Mit seinen Emotionen liegt er sicherlich nicht immer zu 100 Prozent richtig in seinen Ideen aus Aussagen.“ Die Ankündigung, Goretzka sollte am besten nie wieder das Trikot von Schalke 04 tragen, tun Tönnies „vielleicht auch ein bisschen leid“, mutmaßt der Spielerberater, „denn die Auswüchse auf den Rängen am Sonntag mit den Transparenten und Pfiffen waren so zu erwarten.