Für Leon Goretzka kommt der Transfer im Sommer zum FC Bayern genau zur rechten Zeit. „Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das jetzt der richtige Schritt ist. Ich hatte das Gefühl, dass ich raus muss aus meiner Komfortzone, um mich weiter zu entwickeln“, erläutert der Noch-Schalker im Gespräch mit der ‚WAZ‘. Goretzkas sportliche Ambitionen seien ein wichtiger Faktor bei der Entscheidungsfindung gewesen: „Auch spielte die Champions League eine große Rolle bei der Entscheidung. Beim FC Bayern startet man mit einer anderen Erwartungshaltung in die Champions League. Mit Schalke lag der Fokus eigentlich immer darauf, die Gruppenphase zu überstehen. Ich möchte diesen Schritt zu Bayern gehen und ich denke, dass dies das einzig Richtige ist, um dahin zu kommen, wo ich hin möchte.“

Ablösefrei wechselt der Confed Cup-Sieger zur neuen Saison nach München, unterschreibt bis 2022. Angeblich kassiert Goretzka ein Handgeld in Höhe von 20 Millionen Euro. Den Unmut des königsblauen Anhangs kann der 23-Jährige verstehen: „Es war ein langer Entscheidungsprozess. Ich habe mich intensiv damit beschäftigt und war sehr gut vorbereitet auf die Situation. Ich muss sagen: Im Großen und Ganzen ist das alles im Rahmen abgelaufen. Ich war selbst mal großer Fan des VfL (Bochum, Anm. d. Red.) und kann verstehen, dass für einige Menschen sehr viel an dieser Entscheidung hängt. Andererseits bin ich auch auf viel Verständnis gestoßen. Ich werde den Schalker Fans also sicher keinen Vorwurf machen.“