Die Auszeichnung von Andreas Granqvist als Schwedens Fußballer des Jahres stößt nicht auf ungeteilte Begeisterung. Per Nilsson reagiert mit Unverständnis. „Es ist sehr gut möglich, dass das voreingenommen klingt, das ist mir aber egal. Dass Emil Forsberg in diesem Jahr nicht den Guldbollen gewonnen hat, ist meiner Meinung nach völlig inakzeptabel“, so der schwedische Assistent von RB Leipzig-Sportdirektor Ralf Rangnick bei Twitter.

Der frühere Bundesligaprofi des 1. FC Nürnberg und der TSG Hoffenheim ist nicht der einzige, der sich per Social Media zu Wort meldet. Forsbergs Ehefrau Shanga kann die Wahl ebenfalls nicht nachvollziehen. „Emil Forsberg lieferte in der abgelaufenen Bundesligasaison 22 Vorlagen, mehr als irgendein anderer Spieler in Europas fünf Topligen“, so der Instagram-Post der Spielerfrau. Nach zehnjähriger Dominanz wurde Zlatan Ibrahimovic als Schwedens Fußballer des Jahres vom Innenverteidiger des russischen Erstligisten FK Krasnodar abgelöst.