Tanguy Ndombélé wechselte in diesem Sommer für 60 Millionen Euro von Olympique Lyon zu den Tottenham Hotspur. Wie das französische Radionetzwerk ‚France Bleu‘ berichtet, haben Unbekannte versucht, Teile der Ablösesumme auf ein spanisches Konto umzuleiten. Der SC Amiens hatte sich beim Verkauf des Mittelfeldspielers vor einem Jahr eine Klausel gesichert, die den Klub im Falle eines Weiterverkaufs beteiligt. Zehn Millionen Euro sollten demnach an den Verein aus dem Norden Frankreichs fließen.

Insgesamt zwei Millionen hätte Amiens durch den Hackerangriff verlieren können. Der Klub bemerkte den Betrugsversuch aber, als bei der Organisation des Testspiels gegen CD Leganés (0:1) eine Rechnung in Höhe von 60.000 abgefangen und umgeleitet wurde. Nach diesem Schema sollen die Täter mehrere Angriffe auf Amiens verübt haben. Letztendlich sei jedoch kein finanzieller Schaden entstanden.