Der FC Bayern ist offenbar gewillt, das Kriegsbeil mit dem französischen Verband hinsichtlich Lucas Hernández zu begraben. Man sei „zwar nicht begeistert“, dass der Verteidiger beim 1:1 gegen die Türkei 90 Minuten auf dem Platz stand, akzeptiere am Ende aber die Entscheidung, berichtet die ‚Bild‘. Vor der Partei seien die Bayern über den Einsatz informiert worden.

Im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels war ein Streit zwischen dem Deutschen Meister und den Franzosen über den Gesundheitszustand des Spielers entbrannt. Die Münchner ihrerseits hätten den 23-Jährigen gerne an der Säbener Straße gewusst, um über das gerade erst genesene Knie zu wachen. Beim Weltmeister allerdings ist Hernández ein unverzichtbarer sportlicher Faktor auf der linken Abwehrseite.