Gonzalo Higuaín hat die Umstände seines Abschieds von Juventus Turin erläutert. Der ‚Gazzetta dello Sport‘ sagt der Mittelstürmer: „An diesem Tag (dem italienischen Pokalfinale, in dem er auf der Bank schmorte, Anm. d. Red.) hatte ich das Gefühl, dass etwas kaputt gegangen ist. Anschließend verpflichtete Juve Cristiano Ronaldo. Die Entscheidung zu gehen, war nicht meine eigene. Ich habe alles für Juve gegeben, mehrere Titel gewonnen. Der Klub sagte mir jedoch, dass ich nicht bleiben könne.“ Higuaín schloss sich im Sommer leihweise dem AC Mailand an.

Milan war die beste Lösung“, sagt der Argentinier, „ihre Art, an mich heranzutreten, hat mich überzeugt. Leonardo und Maldini (Sportdirektoren, Anm. d. Red.) und Gattuso (Trainer) sind sehr vertraut mit dem Verein“. In sieben Spielen für seinen neuen Klub traf Higuaín bislang starke sechsmal, dazu gesellt sich ein Assist. 2019 kann Milan den dann 31-Jährigen per Kaufoption für 36 Millionen Euro festverpflichten. Juve zahlte 2016 noch 90 Millionen an den SSC Neapel. Zuvor war der Knipser sechseinhalb Jahre für Real Madrid am Ball gewesen.