Martin Hinteregger hat klargestellt, den Teamfototermin des FC Augsburg nicht aus Streik-, sonder aus Reha-Gründen verpasst zu haben. „Wenn ich streiken oder etwas provozieren wollte, bleibe ich doch eher wie Caiuby oder Neymar zwei Wochen im Urlaub“, sagt der Innenverteidiger dem ‚kicker‘. Hinteregger habe weiter in Salzburg an seinem Comeback auf den Rasen arbeiten wollen und möchte die Thematik nun „geradebiegen“, damit sich „irgendwann zeigen wird, was wirklich Sache ist. Denn das Image vom streikenden Profi ist kompletter Schwachsinn, sonst wäre ich nicht hier.“

Der 26-Jährige sagt: „Es war extrem hart, dass man mich in einem Atemzug mit Ousmane Dembelé und Neymar nennt“, so Hinteregger, der nach wie vor auf einen Wechsel zu Eintracht Frankfurt hofft: „Was ich in Frankfurt erlebt habe in diesem halben Jahr, das war einmalig. Dafür bin ich dankbar – denn das zu erleben, war brutal.“ Hinteregger betont aber auch, er sei „Spieler vom FCA und habe noch zwei Jahre Vertrag. Wenn der alte Trainer noch dagewesen wäre, wäre es für mich sicher nicht weitergegangen. Aber jetzt haben wir ein neues Top-Trainerteam.“ So oder so hofft Hinteregger auf eine schnelle Lösung: „Natürlich wäre ein klares Statement von Reuter schön: ‚Hey, du bist unverkäuflich, du bleibst‘. Oder: ‚Hey, du darfst gehen‘. Solange es das nicht gibt, belastet es einen.“