Ottmar Hitzfeld hätte im Herbst seiner Karriere noch einmal dick abkassieren können. Im Interview mit der‚ Sport Bild‘ verrät der 69-Jährige, dass er „sensationelle Angebote hatte. Vor allem aus China.“ Für eineinhalb Jahre boten die Asiaten ein Gehalt von 25 Millionen Euro. „Das war ein unmoralisches Angebot“, sagt Hitzfeld, der bis Sommer 2014 die Schweizer Nationalmannschaft coachte und seine Trainerlaufbahn danach beendete.

Hitzfeld lehnte die China-Offerte ab: „Ich habe es mit meiner Familie besprochen. Mit meinem Sohn. Er hätte sagen können: ‚Die vielen Millionen sind Familienerbe. Das bekomme irgendwann mal ich. Das kann man nicht liegen lassen.‘ Aber er war vernünftig. Er sagte: ‚Nee, bloß kein Stress.‘ Das hat mich glücklich gemacht, dass mein Sohn diese Einstellung hat.“ Auch Borussia Dortmund versuchte nach der Entlassung von Peter Bosz im Jahr 2017 sein Glück bei Hitzfeld, der den BVB in den 90er Jahren betreut und die Champions League in den Ruhrpott gebracht hatte: „Es gab Kontakt zum BVB, aber meine Entscheidung, nicht mehr Trainer zu sein, ist definitiv.“