Uli Hoeneß plant bereits die Zukunft nach seiner Amtszeit beim FC Bayern München. „Viele sagen: Das kann der nie. Aber ich habe es mit der Wurstwaren-Firma bewiesen, die ich an meinen Sohn und meine Tochter übertragen habe. Ich bin wirklich zu null Prozent beteiligt“, verriet der Präsident auf einer Finanz-Messe in München gegenüber der ‚Bild‘. Und weiter: „So stelle ich mir das auch bei Bayern München vor. Wir versuchen, die richtigen Leute an die richtigen Stellen zu verteilen“.

Während Hoeneß den Münchnern mindestens bis ins Jahr 2022 erhalten bleibt, endet der Vertrag von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzender Ende 2021. Hoeneß macht sich nicht nur Gedanken um die eigene Zukunft: „Wir haben mit Oliver Kahn einen aussichtsreichen Kandidaten für die Nachfolge von Rummenigge. Falls ich aufhören sollte, habe ich den einen oder anderen im Auge, der das vielleicht machen kann. Wichtig wird sein, dass wir gute Leute finden, die mit Herzblut und großem Sachverstand an die Dinge rangehen“, so Hoeneß.