Uli Hoeneß macht sich keine Sorgen, dass der FC Bayern künftig ohne ihn schlechter dasteht. Vor allem im designierten Rummenigge-Nachfolger Oliver Kahn sieht der scheidende Präsident einen „Hoffnungsträger“, wie er im ‚kicker‘ erzählt. Kahn will laut Hoeneß den Verein modernisieren und hat „in vielen Bereichen ganz andere Vorstellungen“.

Trotz der Erneuerung des Vereins soll der FC Bayern weiterhin „wie eine große Familie geführt werden.“ Hoeneß fordert, dass der Klub an seinen traditionellen Werten festhält und „auch für die Fans in Deutschland und speziell in Bayern ein Ohr hat, in Deggendorf und Grafenau; nicht nur für die in Shanghai und New York.“ Ab dem 1. Januar 2020 wird Kahn Mitglied des Bayern-Vorstands, 2022 soll er dann Karl-Heinz Rummenige als Vorstandschef ablösen.