Bernhard Peters wird seine Sachen beim Hamburger SV in Kürze packen. Derzeit werden laut ‚Bild‘ letzte Details geklärt. Der HSV strebe eine Vertragsauflösung (Laufzeit bis 2020) statt einer Beurlaubung an. Knackpunkt ist in erster Linie die Abfindung für den 58-Jährigen, der seit vier Jahren als Sportdirektor bei den Rothosen tätig ist. Einen Nachfolger für Peters, der monatlich 50.000 Euro einstreicht, soll es vorerst nicht geben.

Hintergrund der angestrebten Trennung ist der Machtkampf mit Ralf Becker. Der Ex-Kieler erhielt Ende Mai den Posten als Sportvorstand, auf den auch Peters vergeblich gehofft hatte. Die neue Hierarchie, unter Becker zu arbeiten und nur noch als Nachwuchsleiter, nicht aber im Profibereich zuständig zu sein, soll Peters missfallen haben.