Jens Todt bleibt angesichts der jüngsten Niederlagenserie des Hamburger SV gelassen. „Das nennt man eine Negativserie. Aber da, wo wir herkommen, haben wir schon Schlimmeres überstanden. Darum werden wir auch das überstehen“, ist sich der HSV-Sportdirektor gegenüber der ‚Hamburger Morgenpost‘ sicher, „das Wichtigste ist, dass die Mannschaft nicht den Glauben verliert. Es ist bitter, das nach einem 0:3 und der vierten Niederlage in Folge zu sagen, aber ich finde, dass unsere Mannschaft ein ganz anderes Auftreten hat als phasenweise in der letzten Saison. Wir haben ein besseres Auftreten, deswegen bin ich fest davon überzeugt, dass wir uns auch aus dieser Situation befreien können.

Von einem Endspiel am kommenden Samstagabend im Nordderby gegen den SV Werder Bremen will Todt nichts wissen: „Wir bemühen uns. Wir wollen nicht schon zu Beginn der Saison von irgendwelchen Rucksäcken sprechen. Das haben wir so lange schon über viele Monate getan. Den brauchen wir jetzt noch nicht aufzuschnallen.“ Die Rothosen belegen nach vier Niederlagen hintereinander, in denen sie zehn Tore kassierten und kein einziges erzielten, den 15. Tabellenplatz.