Investor Klaus-Michael Kühne möchte den Hamburger SV vorerst nicht mehr finanziell unterstützen. Gegenüber der ‚Zeit‘ schließt der in der Schweiz lebende Milliardär weitere Finanzspritzen für die klammen Hamburger aus. „Ein weiteres finanzielles Engagement habe ich bis auf Weiteres nicht vorgesehen“, so der Unternehmer. Seit Bernd Hoffmann als Vorstandsvorsitzender wieder im Verein ist, versucht der HSV, sich unabhängiger von Kühne zu machen.

Außerdem ist der Großaktionär, der 20 Prozent der Anteile an der HSV Fußball AG besitzt, noch nicht mit der aktuellen Kaderplanung zufrieden: „Noch scheint mir die Mannschaft kunterbunt zusammengewürfelt zu sein, aber ich hoffe, es wird Sportvorstand und Trainer gelingen, daraus ein starkes Team zu formen.“ Der Mäzen ließ sich zumindest vor einigen Wochen darauf ein, für eine weitere Saison die Namensrechte am Stadion zu bezahlen, damit der HSV weiterhin im „Volksparkstadion“ auflaufen kann.