Dem Hamburger SV droht im Nachgang des Transfers von Douglas Santos zu Zenit St. Petersburg Ärger. Marcus Haase, Berater des Brasilianers, fordert einem Bericht des ‚Hamburger Abendblatts‘ zufolge rund 1,2 Millionen Euro von den Hanseaten. „Wir sind ein wenig über die Kommunikation mit dem HSV im Anschluss des von uns eingefädelten [...] Santos-Transfers verwundert. Wir gehen aber davon aus, dass die von uns seit mindestens Februar 2019 für den HSV erbrachte Leistung branchenüblich vergütet wird.“

Offenbar wird der Berliner Anwalt aber nicht so leicht an sein Geld kommen. Hamburgs Sportdirektor Jonas Boldt lehnt bislang jede Vermittlungsgebühr ab, da Boldt selbst den finalen Deal über zwölf Millionen Euro plus Bonuszahlungen eingetütet hat. Haase wurde zuvor vom HSV-Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann beauftragt und hatte sich mit dem russischen Meister auf rund zehn Millionen Euro verständigt.