Dietmar Beiersdorfer ist bemüht, den Druck auf Alen Halilovic auf ein Minimum zu beschränken. Beim 20-jährigen Offensivtalent setze der HSV voll auf den Faktor Vertrauen, betont der Vorstandsvorsitzende in der ‚Sport Bild‘: „Wir haben Alen verpflichtet, weil wir davon überzeugt sind, ihn bei uns zu einem erstklassigen Spieler formen zu können. Dabei ist gegenseitiges Vertrauen wichtig, dass man offen, ehrlich und regelmäßig miteinander kommuniziert. Wenn Alen als Spieler schon fertig wäre, hätten wir gar nicht die Möglichkeit gehabt, ihn zu verpflichten.“

Auch den Umgang von Neu-Trainer Markus Gisdol mit Halilovic befürwortet Beiersdorfer: „Es war richtig, dass Markus Gisdol den Druck aus dem ganzen Thema und von Alens Schultern genommen hat, indem er in aller Deutlichkeit Zeit eingefordert und ihm gleichzeitig die volle Unterstützung bei der Entwicklung zugesichert hat.“ Für fünf Millionen Euro wechselte der junge Kroate im Sommer vom FC Barcelona an die Elbe, wo er bis 2020 unterschrieb. Barça sicherte sich allerdings eine Rückkaufoption über zehn Millionen Euro, die bis 2018 gültig ist.