Mats Hummels hat entschieden zurückgewiesen, dass er mit Trainer Lucien Favre auf Kriegsfuß stehe. „Es gibt keine Differenzen mit dem Trainer“, stellt der Innenverteidiger gegenüber der ‚Sport Bild‘ klar, „das ist Quatsch. Wir haben eine sehr gute Basis und reden viel, tauschen uns oft aus. Ich bin von seinen Ideen angetan. Es wundert mich sehr, wenn man mir meine Worte als Kritik am Trainer auslegt. So denke ich überhaupt nicht.

Hummels spielt damit auf seine Taktik-Kritik nach dem enttäuschenden 3:3-Unentschieden gegen den SC Paderborn an: „Sagen wir mal so, wir tun uns im 4-1-4-1 leichter zu pressen. Ich belasse es dabei.“ Im Nachhinein klärt der 30-Jährige auf: „Wenn wir pressen müssen und pressen wollen, ist meine Meinung, dass wir uns in diesem System leichter tun. Ich habe das Gefühl, dass der Trainer gegen Paderborn den gleichen Eindruck hatte, sonst hätte er nicht darauf umgestellt. Wenn ich Dinge öffentlich anspreche, sind sie mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit vorher auch intern schon mal angeklungen.