Vedad Ibisevic will Hertha BSC mindestens bis zum kommenden Jahr erhalten bleiben. „Ja, ich will meinen Vertrag (bis 2019, Anm. d. Red.) in Berlin erfüllen“, versichert der Angreifer gegenüber dem ‚kicker‘ und schließt ein baldiges Karriereende aus: „Stand jetzt ist 2019 noch nicht Schluss. Ich will noch ein paar Jahre spielen und noch mal eine neue Erfahrung machen, deshalb höre ich mir alles an. Der Markt in China wird immer interessanter. Aber die emotionalere Adresse wäre die MLS. Ich habe als junger Mann in St. Louis gespielt. Es hätte Charme, meine Karriere in Amerika zu beenden.

Sonderlich großes Interesse, sich in diesem Sommer beruflich zu verändern, hatte Ibisevic ohnehin nicht: „Eigentlich nicht. Ich kann dieser Mannschaft immer noch etwas geben. Und ich habe immer gesagt, dass ich so lange in der Bundesliga spielen möchte, wie es geht.“ Der 33-jährige Hertha-Kapitän läuft seit 2016 im OIympiastadion auf. In dieser Saison läuft ihm Davie Selke mehr und mehr den Rang ab. Seinem Sturm-Konkurrenten sagt der Bosnier eine große Zukunft voraus: „Er hat alles, was ein Stürmer braucht: die Größe, das Tempo, den Abschluss, die Ruhe vorm Tor. Aber Fußball ist ein gefährliches Geschäft. Es geht schnell – in beide Richtungen. Sobald man denkt, die Welt gehört mir, kippt es in die andere Richtung. Wenn Davie das in seinem Kopf behält, gilt für ihn: The sky is the limit. Er wird noch besser.