Ciro Immobile blickt mit gemischten Gefühlen auf sein Gastspiel bei Borussia Dortmund zurück. „Ich sehe meine Saison beim BVB nicht negativ“, leitet der Italiener im ‚kicker‘-Interview ein und schiebt über die Zeit unter Thomas Tuchel hinterher: „Es gab dort echte Probleme in der Kabine und beim Generationsschnitt. Das war nicht mehr der BVB, den ich kannte. Alle mussten sich neu orientieren, auch die Deutschen, also stellen wir uns mal einen italienischen Neuzugang vor.“ Das war nicht die Borussia der Jahre zuvor. Mittlerweile ist der Stürmer bei Lazio Rom heimisch geworden, hat in den ersten zwölf Saisonspielen neun Treffer erzielt.

Kritisch betrachtet Immobile auch die Vorgehensweise seines ehemaligen Trainers Jürgen Klopp: „Ich habe vier Tore in der Champions League erzielt und wurde dann auf die Bank gesetzt. Ich hätte mehr geben können und mir tat es leid, wie wir am Ende auseinandergegangen sind. Wir hätten mehr Erfolge feiern können, wären wir zusammengeblieben. Die Erfahrung in Deutschland trage ich trotzdem positiv in mir.“ Über seinen BVB-Abgang sagt er: „Ich teilte dem Verein mit, einen anderen Weg gehen zu wollen. Im Nachhinein hätte die ganze Sache besser gehandelt werden können. Es war schade, denn so hatte das Ende in Dortmund einen bitteren Beigeschmack.