Im Sommer stand Luiz Gustavo dicht vor dem Abschied vom VfL Wolfsburg. Wie der Brasilianer dem ‚kicker‘ mitteilt, gab es konkretes Interesse von zwei italienischen Topvereinen. Inter Mailand bot 15 Millionen Euro – zu wenig für den VfL. Auch Juventus Turin klopfte zwei Tage vor Transferschluss an. Da die Saison schon angefangen hatte, entschied sich Gustavo gegen einen Wechsel. „Es kam für mich nicht infrage, so spät noch zu gehen“, so der 29-Jährige. Ein Wechsel nach China, wie lange kolportiert wurde, war hingegen grundsätzlich keine Option.

Mit seiner persönlichen Leistung in dieser Saison ist Gustavo nicht zufrieden. „Diese Hinrunde ist für mich die schwierigste Situation in meiner Karriere“, so der Mittelfeldspieler, „anfangs die Verletzung, meine persönliche Situation, wir bringen als Mannschaft noch nicht unsere Topleistung. So etwas erlebe ich zum ersten Mal. Das tut mir weh.“