Gian-Luca Itter vom VfL Wolfsburg hat Einblicke gewährt, wie Berater junge Spieler ködern. „Ich werde immer noch über soziale Medien von vermeintlichen Beratern angeschrieben. Das ist mitunter ganz schön dreist“, erklärt der 19-Jährige gegenüber dem ‚kicker‘, „ich sehe bei jungen Spielern schon eine Gefahr darin, gerade dann, wenn man nicht aus einem stabilen Umfeld kommt. Die Verlockung ist groß, auf Dinge, die da versprochen werden, einzugehen.

Max Eberl hat stößt ins gleiche Horn und hat vergangene Woche die Beraterszene kritisiert: „Im Jugendbereich treten Menschen auf, die sich auch an Minderjährigen bereichern wollen. Man kann diese Menschen nicht von der Anlage verweisen, denn dann sprechen sie die Talente einfach im Internet an. Alle Vereine spüren, dass 12-, 13-, 14-Jährige kontaktiert werden. Auch die Eltern werden kontaktiert. Ihnen werden Urlaube oder Autos versprochen.